WMM Ingenieure AG

Ihr Partner für die Tragwerksplanung

WMM Ingenieure AG steht seit 1963 für innovative Tragwerksplanung im konstruktiven Hoch- und Tiefbau. In Münchenstein BL arbeiten über 40 Fachleute an Projekten – unterstützt durch digitale Werkzeuge und bewährte Standards. Wir legen grossen Wert auf partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Architekten, der Bauherrschaft und weiteren Fachdisziplinen. 

Ob Wettbewerb, Bestand oder Spezialfall: Wir denken weiter, entwickeln individuelle Konzepte und setzen Innovation gezielt ein – für wirtschaftliche, nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen.

Organisation

Die WMM Ingenieure AG versteht sich als agile, kooperative und innovative Organisation mit flachen Hierarchien. Klare Zuständigkeiten, kurze Entscheidungs- und Kommunikationswege sowie interdisziplinäre Teams ermöglichen es uns, flexibel zu agieren, komplexe Anforderungen effizient zu bewältigen und individuelle Projektlösungen zu entwickeln. 

Fakten & Zahlen

Gründungsjahr: 1963
Sitz: Münchenstein BL
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Zertifizierung: ISO 9001


Meilensteine unserer Geschichte

1960–1970

Am 1. August 1963 gründen die befreundeten Basler Ingenieure René Walther und Hans Mory das Ingenieurbüro «Dr. R. Walther und H. Mory». Zu dieser Zeit engagiert sich René Walther bereits in der Forschung und Lehre zu Beton, Stahl und Betonkonstruktionen an der Technischen Hochschule in Stuttgart bei Professor Fritz Leonhardt. Damit legt er das Fundament für unsere fundierte Expertise im Massivbau.

Spannbandbrücke bei Pfäffikon
Spannbandbrücke bei Pfäffikon

Das junge Ingenieurbüro überzeugt rasch mit innovativen und wirtschaftlichen Lösungen für anspruchsvolle Bauaufgaben. Ein Meilenstein ist bereits 1965 die Planung der ersten öffentlich genutzten Spannbandbrücke Europas bei Pfäffikon.

1968 tritt Jürg Maier in das Unternehmen ein und übernimmt nach der Berufung von René Walther an die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) die Geschäftsleitung. Ab Anfang der 70er-Jahre verstärkt Rolf Seeholzer das Leitungsteam. 

In den 60er- und 70er-Jahren prägen Meilensteinprojekte und Pionierleistungen die Geschichte von WMM. Zu nennen sind die Grenzbrücke zwischen Basel und Deutschland , die Entwicklung des Systems «Senkdecken mit Deckelbauweise» für den Bau des Parkhauses des Universitätsspitals Basel sowie das Post-Betriebsgebäude 2 in Basel. Dabei wird der Bahnhof SBB unter Betrieb im Taktschiebeverfahren mit Hohlkastenträgern überbaut.

Grenzbrücke zwischen Basel und Deutschland
Grenzbrücke zwischen Basel und Deutschland
Post-Betriebsgebäude 2 in Basel
Post-Betriebsgebäude 2 in Basel

1980er

Rheinbrücke bei Diepoldsau

Ab 1980 firmiert das Büro unter dem Namen «Walther Mory Maier Bauingenieure AG». Zu Beginn der 80er-Jahre plant das Büro mehrere Kunstbauten im Bereich des Gellert-Dreiecks in Basel sowie die Rheinbrücke bei Diepoldsau.

Herausragende Beispiele im Hochbau sind die erste Erneuerungsetappe des denkmalgeschützten Bettenhauses K1 des Universitätsspitals Basel sowie das Parkhaus Badischer Bahnhof in Basel. Letzteres wurde ursprünglich als Provisorium für zehn Jahre gebaut und gilt heute als Architekturikone. In diesen Zeitraum fällt ebenfalls der Brand in der Schweizerhalle, der einen Boom beim Bau von Rückhaltebecken entlang des Rheins auslöst. Hier kann sich das Büro durch die Planung von vorgespannten Betonbecken auszeichnen, welche unter anderem auch beim Bau des Rückhaltebeckens Schweizerhalle zum Einsatz kommen.

Bettenhaus K1 des Universitätsspitals in Basel
Parkhaus Badischer Bahnhof in Basel

1990er

In den 90er-Jahren treten die heutigen Geschäftsleitungsmitglieder Gilbert Santini und Andreas Bärtsch in das Büro ein. Zu den speziellen Projekten zählen der Papierturm für die Expo in Sevilla und die Entwicklung der Sichtbetonfassade für die Pinakothek der Moderne in München.

Papierturm für die Expo in Sevilla
Sichtbetonfassade für die Pinakothek der Moderne in München

Bei den Hochbauprojekten stechen sicherlich die Planung und Umsetzung des Roche Bau 92 sowie das Kunsthaus in Aarau heraus.

Roche Bau 92 in Basel
Kunsthaus in Aarau

In diesem Zeitraum fällt ebenfalls der hohe Anteil an Auslandsprojekten auf. Zu erwähnen sind hier das Botschaftsgebäude der Schweiz in Berlin, der Bau der Kläranlage in Mannheim und die Erneuerung des Gebäudes des Mannheimer Hauptbahnhofs.

Botschaftsgebäude der Schweiz in Berlin
Kläranlage in Mannheim
Erneuerung Hauptbahnhof in Mannheim
Tunnelbau im Abschnitt Horburg Mitte in Basel

Am Bau der Nordtangente wirkt das Büro mit der Entwicklung eines neuartigen Bauverfahrens für den Bau des Tunnels im Abschnitt Horburg Mitte mit.

Brücke über den Rheinauer Hafen in Mannheim

Im Brückenbau sticht in dieser Zeit die Planung der Brücke über den Rheinauer Hafen in Mannheim hervor.


2000er

Der Beginn des neuen Jahrtausends ist bis 2010 durch die Rochade in der Führung des Büros geprägt. Die Führungsriege der ersten Stunde – René Walther (†), Hans Mory (†), Jürg Maier und Rolf Seeholzer – gibt die Verantwortung des Büros schrittweise an Gilbert Santini und Andreas Bärtsch ab.

Im Tief- und Brückenbau stechen in den ersten zehn Jahren des neuen Jahrtausends insbesondere zwei Projekte hervor: die Ertüchtigung und Erneuerung der Brücken bei der Verzweigung Augst sowie die Planung und Umsetzung des Wettbewerbserfolgs der Doppelbrücken A16 Viaducs Eaux des Fontaines.

Erneuerung Brückenverzweigung Augst bei Augst
Doppelbrücken A16 Viaducs Eaux des Fontaines, Court-Loveresse

Im Hochbau werden in dieser Zeitspanne folgende Projekte geplant und gebaut: das Jacob Burckhardt-Haus in Basel, das Spital in Strassburg, das Parkhaus der Allianz Arena in München, das Rolex Learning Center (EPFL) in Ecublens, das Hochhaus Hard Turm Park in Zürich und das Hochhaus Roche Bau 1.

Jacob Burckhardt-Haus in Basel
Spital in Strassburg
Parkhaus der Allianz Arena in München
Rolex Learning Center (EPFL) in Ecublens
Hochhaus Hard Turm Park in Zürich
Hochhaus Roche Bau 1 in Basel

In dieser Zeit wird ebenfalls der Novartis Campus entwickelt, bei welchem das Büro bei den Projekten WSJ 151 Baldeweg Building, WSJ 154 Lampugnani Building, WSJ 157 Sanaa Building und WSJ 242 Gehry Building mitplanen darf. 

Novartis Campus, WSJ 151 Baldeweg Building in Basel
Novartis Campus, WSJ 154 Lampugnani Building in Basel
Novartis Campus, WSJ 157 Sanaa Building in Basel
Novartis Campus, WSJ 242 Gehry Building in Basel

2010er

Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums im Jahr 2013 ändert das Büro seinen Namen in «WMM Ingenieure AG». Ab 2018 verstärken die langjährigen Mitarbeiter Javier Asensio und Astrit Shillova die Geschäftsleitung.

Kettenbrücke (Pont Neuf) in Aarau

Im Brückenbau sind bei den Projekten ab 2010 die Planung und Umsetzung des gewonnenen Wettbewerbs der Kettenbrücke (Pont Neuf) in Aarau hervorzuheben.

Im Hochbau beschäftigen das Büro in diesem Jahrzehnt die folgenden Projekte: der Umbau der denkmalgeschützten Helferei des Grossmünsters in Zürich, die Erweiterung des Produktionsstandorts der Swisspor in Boswil, der Balgrist Campus in Zürich, der Roche Bau 41 in Basel, die Roche Empfangs- und Auditoriumsgebäude in Kaiseraugst und die Überbauung am Eisenbahnweg in Basel. 

Helferei des Grossmünsters in Zürich
Swisspor in Boswil
Balgrist Campus in Zürich
Roche Bau 41 in Basel
Roche Empfangs- und Auditoriumsgebäude in Kaiseraugst
Überbauung am Eisenbahnweg in Basel

2020er

Die frühen 2020er Jahre sind von den Entwicklungen zu nachhaltigeren Gebäuden und dem modellbasierten Planen geprägt. In beiden Entwicklungen zieht WMM Ingenieure AG mit fortschrittlichen Projekten mit. Im Bereich der Nachhaltigkeit entwickeln wir zusammen mit Partnerbüros aus der Sparte Holzbau hybride Tragwerke, welche aktuell umgesetzt werden. Dabei sind der Neubau der Sekundarschule in Allschwil, die Wohnüberbauung Erlenmatt in Basel oder der Neubau des Bürogebäudes WDCN Wankdorfcity in Bern zu nennen.

Wohnüberbauung Erlenmatt in Basel
WDCN Wankdorfcity in Bern

Bei der modellbasierten Planung setzen wir zusammen mit unseren Planungspartnern und den ausführenden Unternehmungen beim Neubau für das Departement Biomedizin in Basel einen Meilenstein. Das Gebäude wird komplett ohne Pläne sondern ausschliesslich mit digitalen Modellen entwickelt, geplant und umgesetzt.

Neubau DBM in Basel

In der klassischen Projektentwicklung beschäftigen uns diverse Grossprojekte, welche mehrheitlich durch Wettbewerbserfolge in Zusammenarbeit mit innovativen Partnern und guten Ideen akquiriert werden konnten. Zu erwähnen sind dabei die Entwicklung des Bahnhofareals in Wollishofen, die Città della Musica in Lugano, der Neubau der Musikakademie in Basel, der Neubau des Luzerner Kantonsspitals in Wolhusen oder der Neubau des Campus der Berner Fachhochschule in Bern.

In der Bauwerkserhaltung dürfen wir die denkmalgeschützten Hallen der Lok-Stadt in Winterthur einer neuen Nutzung zuführen und das denkmalgeschützte Geschäftshaus an der Poststrasse / am Paradeplatz in Zürich für die nächsten 30 Jahre ertüchtigen und umbauen.

Neubau Campus Berner Fachhochschule in Bern
Luzerner Kantonsspital in Wolhusen

Im Jahr 2023 blickt WMM auf 60 Jahre Firmengeschichte zurück – als modernes, mitarbeitergeführtes Ingenieurbüro mit starker Tradition. Gefeiert wird dies mit einem mehrtägigen Teamausflug nach Korsika.

Teamausflug nach Korsika

Mit den Kunden wird das Jubiläum (60+1) im Frühsommer des Folgejahres gebührend zelebriert – an bester Lage am Rhein zu Basel.

WMM-Event 60+1 2024 in Basel

2025 tritt unser Geschäftsleitungsmitglied Astrit Shillova nach 20 Jahren aus der Firma aus, um sich neu zu orientieren.